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Willkommen auf dem Weingutsblog.

Hier versuchen wir Euch mit den aktuellsten Geschehnissen im Weingut und Weinberg auf dem laufenden zu halten.
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Alexander, Heiko, Christian

Wine & Taste Festival in Nürnberg

Von Alexander von Halem / 21. Mai 2017
Weingut Wein von 3 Franken unterwegs in Nürnberg
Heiko und Christian zeigen auf dem Wine & Taste Festival in Nürnberg Profil

Wir waren zwar schon öfter auf Weinmessen in München, Bochum, Düsseldorf und einmal in Berlin, aber noch nie in Nürnberg, das ja quasi vor der Haustür liegt. Nun veranstaltet Martin Schäfer von ekuna das Wine & Taste Festival, das wir bereits mehrmals andernorts besuchten, erstmalig in Nürnberg. Da liegt es – nach dem bisherigen Erfolg aauf diesen Festivals – nahe nun auch in Nürnberg dabei zu sein.

Heute (der Uhr nach inzwischen schon gestern) waren wir also zu dritt in Nürnberg mit unserem Messestand aus Paletten (transportbedingt in kleinerer Ausführung als sonst) und natürlich mit unserem Wein dabei.

Das Wine & Taste Festival Nürnberg findet auf dem AEG Gelände statt, dass sich schlicht „AUF AEG“ nennt.

Wie bei ähnlichen Veranstaltungen üblich, sind hier einige Food Trucks angerückt. Persönlich getestet habe ich nur die Genießerei (oder so ähnlich), weil die Schlangen an den anderen Trucks viel zu lang waren. Diese hat jedoch sehr leckere Rosmarinkartoffeln zu fairem Preis (ordentliche Portion zu 3,90 Euro, wahlweise mit verschiedenen Toppings zu geringem Aufschlag) angeboten.

Wir haben für den (inzwischen heutigen) Sonntag noch Freikarten (für jeweils zwei Personen) zum Wine & Taste Festival zu vergeben. Da ich wegen der Jahresversammlung des Schloss-Förderkreises Sonntag zuhause bleibe, kann ich noch im Laufe des Vormittags Eure Nachrichten (E-Mail, Twitter, Facebook, etc.) beantworten und bei Interesse die Freikarten als PDF Datei zusenden.

Kurzentschlossene vor!

P.S. Mit der Freikarte schicken wir Euch auch den Flyer des Veranstalters zu mit detaillierteren Informationen.

Neuer Messestand

Von Alexander von Halem / 1. März 2017

Messestand Wein von 3 Franken

Am vergangenen Wochenende waren wir 3 Tage auf der Weinmesse Berlin. Im Gepäck hatten wir unseren neuen Messestand bestehend aus Paletten und Oberfläche in Schieferoptik. Die Schriftzüge auf der Oberfläche, die Tatsache, dass sich der Stand stark von allen anderen rund 400 Messeständen optisch unterschied und das Design generell brachten viele Messebesucher dazu stehen zu bleiben und unsere Weine zu probieren.

Messestand Wein von 3 Franken

Es war unsere bislang erfolgreichste Weinmesse und wir freuen uns über die zahlreichen neuen Bekanntschaften aus dem Raum Berlin. Über einen Besuch bei uns im Schloss würden wir uns freuen!

Messestand Wein von 3 Franken

P.S. Die bestellten Weinpakete sind schon größtenteils unterwegs. Die ersten Pakete wurden laut Sendungsverfolgung bereits zugestellt.

Messestand Wein von 3 Franken

Messe in Düsseldorf: Wein von 3 auf Reisen in Sachen Wein

Von Alexander von Halem / 28. November 2016
Wein von 3 bei Messe Wein & Taste in Düsseldorf 2016
Christian und Heiko im Einsatz in Düsseldorf

Am Wochenende waren wir zu dritt „auf Messe“. Am Freitag haben wir erst noch den zu rodenden Weinberg fertig geschnitten, Silvaner etikettiert und den Mietwagen abgeholt. Am Samstag ging es dann früh um 7 los nach Düsseldorf. Wir kamen zügig durch bis auf den (wohl täglichen) Stau bei Leverkusen.

Düsseldorf? Ziemlich große Stadt (Partnerstadt ist u.a. Chongqing in China, ebenfalls ziemlich große Stadt mit über 30 Millionen Einwohnern) mit ziemlich kleinem Flüsschen, der Düssel, die wir auch zu sehen bekamen.

In erster Linie waren wir jedoch zum Wine & Taste Festival in Düsseldorf-Bilk (Christian und Heiko waren letztes Jahr dort schon dort; Diesmal konnte ich mir die Zeit nehmen mit zu fahren).

Mit etwas gemischten Gefühlen fuhren wir zur Messe, die im letzten Jahr schon sehr erfolgreich für uns war. Nicht, weil wir nicht gern dorthin fahren, sondern weil wir momentan nur einen Teil unserer Weine präsentieren und verkosten lassen können. Riesling, Wolf jr, Petrini und Domina waren vorher schon ausgetrunken. Die letzten 5 Flaschen des roten Fuchs v.B. 12, die wir für die Messe noch gehortet hatten, Silvaner, Melusine und eine Fassprobe vom Wolf jr. 16 nahmen wir mit. Nun ist auch der Fuchs ausgetrunken. Dafür liegen Dank Messe schon die ersten Bestellungen für den 2015er Fuchs vor, die wir dann nach dem Abfüllen im Sommer 2017 verschicken werden, wenn wir ihn voraussichtlich nach rund 18 Monaten Barriquelager abfüllen werden. Wenn er dann auch schon soweit ist. Aber auch Domina wurde bereits vorbestellt, obwohl wir gar keine dabei hatten zum Verkosten. Die 2016er Domina liegt noch voraussichtlich bis November 2017 im großen Holz, bevor wir auch diesen Rotwein abfüllen.

Einerseits also schön mit den Weinen soviel Zuspruch zu erhalten, andererseits auch schade jetzt einige Monate lang bestimmte Weine gar nicht zum Probieren anbieten zu können. Die leichteren 2016er Weine wird es jedoch voraussichtlich schon Ende Januar / Anfang Februar 2017 geben. Es wurde Dank mitgebrachter Fassprobe auch schon für diese Abfüllung vorbestellt.

Es macht echt Spaß diese Weine zu machen und zu sehen, dass sie auch anderen soviel Spaß machen können. Besonders gefreut hat es uns jedoch auch einige Besucher des letzten Jahres wieder zu sehen, die sich noch gut an uns erinnerten und auch zwischenzeitlich Weine per Postversand bestellt hatten. Umso größer war die Freude auch neugewonnene Freunde begrüßen zu können, die auf der letzten Düsseldorfer und der diesjährigen Bochumer Messe gewesen waren und uns zwischenzeitlich im Schloss mit Übernachtungen besucht haben und nun wieder an unseren Stand kamen. Danke, dass Ihr uns die Treue haltet!

Speziell zur Bekanntmachung der Möglichkeiten im Schloss nicht (nur) Wein zu trinken, sondern auch zu übernachten, haben wir Dank unserer Grafikerin Judith nun auch einen neuen Flyer erstellt. Dieser kam am Freitag frisch von der Druckerei und wurde in Düsseldorf erstmals getestet. Er zeigt – neben einigen Bildern vom Schloss – auch die Palette unserer Weine auf, um die wir uns sehr bemühen diese bald wieder zu komplettieren.

Was ich an solchen Messen (ich nenne diese Veranstaltungen lieber „Begegnungen“) besonders schätze, sind – neben dem Austausch mit Wein-interessierten Menschen und potentiellen neuen Kunden/Freunden – auch der Austausch mit den KollegInnen innerhalb der Branche, vor allem den WinzerInnen. Toll, was sich in dieser Szene gerade alles tut. Wer alles neue und spannende Wege wagt. Und wie offen der Austausch untereinander ist. Da schickt man auch gerne mal Kunden zum Nachbarwinzer oder meinetwegen auch zu Winzern in entfernten Regionen. Wichtig ist, dass die Weinwelt im positiven Sinne aufgemischt wird: Weg vom altbackenen Image. Weg vom sturen Etikettentrinken. Weg von Spießertum und „Business as usual“, weg von Snobismus, Überheblichkeit und Vorurteilen. Hin zu Experimenten, Mut zur Nische, Austausch, Offenheit und mit jeder positiven Erfahrung auch ein wenig mehr Begeisterung.

Neben uns war der einzige fränkische Winzer auf der Wine & Taste in Düsseldorf der Dettelbacher Kollege Tobi Nagel, den wir, vor allem auch wegen seiner vom Holz geküssten Silvaner mit Spaß-Faktor, schon länger schätzen.

Von der Nahe haben wir das Weingut Weinheimer Hof kennen gelernt, wo das Geschwisterpaar Christine und Philipp Pieroth (beide studieren gerade in Geisenheim mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Christine Weinbau/Oenologie und Philipp Internationale Weinwirtschaft) noch zusammen mit den Eltern wirken. Tolles Weingut mit sehr viel Zukunft (Dank jungem Blut und neuer Ideen, auf deren Weiterentwicklung ich sehr gespannt bin).

Ein besonderes, da auch ehrgeiziges Projekt, mit dem auch wir 3 uns wegen einiger Ähnlichkeiten identifizieren können, ist das Weingut Gabelmann in Niederhausen, ebenfalls an der Nahe. Winzer Sebastian Gabelmann und seine Partnerin, die Fotografin Nathalie Schwartz, bewirtschaften hier zu zweit 3 ha Rebfläche. Dafür: Respekt! Haben wir (im Nebenerwerb) mit 2,5 ha Rebfläche schon einiges zu tun. Zu ausgezeichneten Weinen kommt hier viel Leidenschaft und Kreativität (letztere nicht nur durch Nathalie, die als gelernte Produkt- und Werbefotografin nicht eben nur solche fotografiert, sondern auch Weinberge, aber gerade auch die Besucher des Messestands mit personalisierten Polaroids zum Mitnehmen verewigt).

Das sind jetzt nur drei Beispiele, neben uns selbst, die auf dieser Messe vertreten waren. Ins Gespräch sind wir jedoch mit vielen Kollegen gekommen. Und wenn ich das alles so sehe bin ich sehr zuversichtlich. Nicht nur für die eigene Zukunft als Weingut, sondern für die Zunft als solche und für die Menschen, die gerne leben und genießen. Es wird immer mehr getan, um gute und abwechslungsreiche Weine herzustellen und diese den Menschen nahe zu bringen. Deutscher Wein und Wein in Deutschland hat Zukunft. Und macht Spaß. Auch und gerade für ein jüngeres Publikum, das für sich selbst entdeckt, was ihm schmeckt und gefällt.

München, Schweinfurt, Zeilitzheim

Von Alexander von Halem / 3. April 2016

Die letzten Tage waren wir drei viel auf Achse: München, Schweinfurt, Zeilitzheim… Und wir standen dort viel auf unseren Beinen. So ist das, wenn man seine Weine bei Veranstaltungen und auf Messen präsentiert.

Wein von 3 in der Kunsthalle in Schweinfurt
Wein von 3 in der Kunsthalle in Schweinfurt

Als erstes Fördermitglied des Kunstvereins Schweinfurt waren wir am Donnerstag bei einer ganz besonderen Ausstellungseröffnung mit unserem Wein dabei: Der Kunstverein eröffnete unter der Leitung seines Vorsitzenden Ralf Hofmann die von Dr. Joachim Haas kuratierte Ausstellung „Die freie Linie – Paul Klee und Ernst Ludwig Kirchner“, die noch bis 11. Mai in der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen ist. Eine Besonderheit der Ausstellung war es, dass bei den Werken Paul Klees immer eine Vorzeichnung und eine daraus entstandene Lithographie oder Radierungen nebeneinander gezeigt wurden. Das hat es in der Form zuvor noch nicht gegeben. Wir freuten uns den über 250 erschienen Gästen unseren Silvaner und unseren Rotling Melusine einschenken zu dürfen und so auch neue Freunde des Weinguts gewinnen zu können.

Die 3 Weinmacher bei der Wein-Plus Convention in München
Die 3 Weinmacher bei der Wein-Plus Convention in München (Foto: Silvia Emmerich)

Gestern und heute waren wir dann mit einem Messestand auf der Wein-Plus Convention in München vertreten. Dort sahen wir viele der Besucher vom letzten Jahr wieder, von denen uns einige in der Zwischenzeit auch schon in Zeilitzheim besucht haben. Aber auch neue Freundschaften konnten wir schließen und nun gilt es in den kommenden Tagen die Weinbestellungen versandfertig zu machen. Aber auch die Gespräche und gegenseitigen Verkostungen bei den WinzerkollegInnen – vor allem denen aus Franken – waren nett und einsichtsreich. Es ist schön, wie offen gerade die jüngere Winzerschaft miteinander umgeht.

Bei allen Aussenterminen dürfen wir uns nun aber wieder verstärkt und abschließend dem Anbinden der Fruchtruten in unseren Weinbergen widmen. Bei den milden Temperaturen ist der Austrieb bzw. die Bildung der „Wolle“ um die jungen Knospen nicht mehr weit, die eine hohe Empfindlichkeit dieser mit sich bringt. Wir wollen mit dem Anbinden der Ruten noch vor dem Austrieb fertig werden… Das meiste haben wir bereits geschafft, aber nun ist Endspurt angesagt.

ProWein 2016

Von Christian Werr / 16. März 2016
Dieses Jahr waren wir (Alexander & Christian, Heiko ist gerade in den USA) zum ersten Mal auf der ProWein, eine der größten Internationalen Fachmessen für Wein überhaupt. Für uns als Winzer war es extrem spannend, gerade weil man sich neue Inspiration von Kollegen holen kann und so viele Weine probieren konnte, die man sonst nicht probiert. Dazu gleich mehr...
Los ging es mit dem Bus der Jungwinzer Franken. Start Sonntag Nacht um 4.15 Uhr in Volkach. War für mich persönlich schon extrem anstrengend da ich die Nacht zuvor bei einem Studienfreund in der Pfalz verbracht habe, wo wir den gesamten Keller durchprobiert haben. Also, die noch nicht abgefüllten Weine.
Die jüngeren der Jungwinzer und auch das alte Eisen begannen schon gegen 4.30 Uhr mit der ersten Weinverkostung im Bus. Um diese Uhrzeit mochte ich noch gar nicht so richtig an Wein denken. Allerdings bekam ich im Laufe der Zeit immer größere Lust zu Verkosten.
9.30Uhr in Düsseldorf. Etwas zu früh. Die Messe öffnet um 10 Uhr. 
Mir war von vornerein klar, dass die ProWein eine große Messe ist. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
Zum Glück hatten Alexander und ich uns klare Ziele gesteckt, was wir Verkosten wollen. Grüner Veltliner rauf und runter sollte es sein. Also direkt zu den Österreichern. Erst mal etwas orientierungslos hier und da durchprobiert. Nach dem 2ten Wein war die Idee erstmal nur GV zu probieren auch schon wieder verworfen. Da haben wir nämlich lecker Traminer, Chardonnay, Riesling und ähnliches entdeckt. Im Nachhinein war die Halle von Österreich die für mich am schönsten gestaltete.
Ich versuche mal zusammenzufassen was/wo wir genau probiert haben, was mir im Gedächtnis geblieben ist. Alexander meinte es waren wohl so an die 150 Weine über den Tag verteilt.
F.X. Pichler – Grüner Veltliner. 2 Verschiedene. Keine Ahnug was genau. Hab dort nur mal Probiert, weil ich noch nie F.X. Pichler im Glas hatte. Well…
Herbert Zillinger – Grüner Veltliner Weintalried und Radikal 2015. Großartig fanden wir hier den Traminer in Haiden aus 2014.
Bei der Gruppierung Junge Wilde Winzer haben wir bei Leopold Uibel diverse Traminer verkostet. Mein persönliches Highlight – Grüner Veltliner 14 End des Berges.
Über das Weingut Josef Fritz sind wir mehr oder weniger gestolpert. Hier hab ich gefunden, was ich geucht hatte: Grüner Veltliner Klassik 15, mit diesem typischen Pfeffrig frischem Geschmack den GV mit sich bringt. Hab ich bei den anderen Weingütern vergeblich gesucht. Die meisten waren eher die fruchtige Richtung und oft auch eher breit.
Weingut Lunzer. Hier sind wir über die schlicht und modern gestalteten Etiketten zum probieren gekommen. Veltliner, Sauvignon, Welschriesling waren die Highlights für Alexander. „Diese Frucht in der Nase, die sich bis auf die Zunge fortsetzt“.
Mehr bring ich gerade nicht zusammen.
Weiter gings über Italien nach Deutschland. In der Italien Halle haben wir nur schnell einen Wein probiert und wollten dann etwas Essen. Da fiel mir auf, dass ich mit 15 Euro im Geldbeutel eher schlecht für die Messe gerüstet war. Für ein Fleischpflanzerl im Brötchen für 7,50 € hat es dann aber gerade noch gereicht.
In Deutschland haben wir dann erstmal den Jungwinzerkollegen Hallo!“ gesagt die einen eigenen Stand hatten, haben hier und da Leute getroffen und auch wild geschöppelt. Folgendes bleibt mir im Gedächtnis:
Weingut Max Ferdinand Richter. Die ganze Kollektion. Trinkfluss pur. Ganz feiner Riesling von der Mosel. Eigentlich ein Witz, dass fast 90% davon Exportiert werden müssen, weil die Leute hier glauben Sie mögen keine Restsüßen Weine.
Immich Baterrieberg. Ganz Interessant und wir haben Gernot Kollmann mal persönlich kennengelernt, nachdem wir schon einige Zeit über Facebook verbunden waren. Überraschend für mich war, dass obwohl alle Weine spontan vergoren wurden, man ganz deutlich eine klare Linie erkennen konnte und die Aromen in der Nase oft so gleich waren. Vielleicht arbeitet da im Keller ja nur 1 Hefestamm.
Winepunk alias Marco Zanetti. Für mich DAS AhaErlebniss der ProWein. Und zwar sein Babyrousa. Orange Wine der schmeckt! Unfassbar! Super saftig, super sauber. Der Geruch wenn man im Herbst im Keller steht und gerade frischer Most von der Presse läuft. Stark!
Ziereisen. Wollte ich gerne mal probieren weil viele immer so von den Weinen schwärmen. 
4 Leute hinterm Stand von denen nur einer beschäftigt war. Haben uns nicht mit der Arschbacke angekuckt. Well…
Weiter gings über Portugal, Kalifornien, Frankreich.
In Portugal haben wir uns nett mit Filipe Teixeira Pinto von Herdade do Sobroso unterhalten, der uns in aller Ruhe sein Weingut beschrieben hat. Eben eine kleine Family Winery mit 650.000 Flaschen Jahresproduktion. 
Und irgendwo zwischen Portugal und den USA lief ein Mädel umher das fröhlich Schinken, Weissbrot und Olivenöl in einer offenen Verksotungszone verteilte. Man, war das lecker. Also, das Essen.
Der Abschuss zum Abschluss gegen 17 Uhr war aber dann Jackson Family Wines aus den USA. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon keine Lust mehr weiter zu probieren was man mir sicher auch ansah. Aber Alexander war wohl noch verkostungsfreudig. Der Vetreter dort sprach fliessend Deutsch.  Family Wines. „Ja also wir haben inzwischen 40 Weingüter auf der ganzen Welt“. Große Family also. Aber ganz großes Kino, das er sich ganz lang Zeit genommen hat, um uns alles zu erklären, obwohl er wusste, das wir nur ein paar kleine Winemaker sind und von uns kein Auftrag zu erwarten war. Profi eben. Er ging sogar in seine „Schatzkammer“, um uns von irgendeinem 2005er probieren zu lassen, dem der Weinpabst Robert Parker einst 100 Punkte gab und die Flasche 300 Dollar kostet. Ich versteh das Punkte Zeug nicht. Sicher, der Wein war gut. Aber 300 Euro. 100 Punkte? 
Abfahrt war 17.30 Uhr in Düsseldorf. Im Bett gegen 0.00 Uhr. Zum Glück musste ich Montag nicht arbeiten.
Alles in allem eine sehr schöne, spannende und anstrengende Messe. Das nächste Mal läuft sicher organisierter ab. Dann werden wir auch mal einige Fotos machen.

Aussentermine: Drei Weinmacher auf Achse

Von Alexander von Halem / 16. November 2014

Im Weinberg ruht die Arbeit zwar noch bis Dezember, wenn wir mit dem Rebschnitt beginnen. Deshalb sind wir gerade eher in Sachen Veranstaltungen und Vertrieb unterwegs. Während Heiko und ich gestern zusammen mit den anderen Mitgliedern des Zeilitzheimer Weinbauvereins dessen 25jähriges Jubiläum bei Weinprobe und Brotzeit feierten, war Christian im Norden der Republik unterwegs, um unsere Weine anzupreisen.

Am kommenden Donnerstag sind dann Christian und ich auf dem vom Deutschen Weininstitut (DWI) organisierten „Forum Generation Riesling“ hier in Zeilitzheim zu Gange. Am Tag darauf, dem Freitag, machen wir zu dritt auf der WineVibes in der Isarpost in München Party mit unseren Weinen, nur um dann am Samstag wieder ein Heimspiel in der eigenen Gemeinde zu haben mit dem Weinstand auf der Tanzsportgala in Unterspiesheim. Am Sonntag ist dann auch schon Weihnachtsmarkt im Schloss, zu dem wir ebenfalls zu dritt zugegen sind mit unseren Weinen.

Ich bin also gespannt, wie bald danach wir wieder fitt sind, um über diese Veranstaltungen berichten zu können… Eine lange Verschnaufpause werden wir jedoch nicht haben, denn am Samstag, 6. Dezember servieren wir bei einer öffentlichen Veranstaltung unsere „Heiße Melusine“ (Glühwein mal anders) bei Lagerfeuer im Schlosshof. Im Schloss gibt es am Sonntag, 14. Dezember dann noch mal ein festliches Weihnachtskonzert, zu dem unsere Weine (in der Pause, zum Essen danach) natürlich ebenfalls gereicht werden. Was ich hier vergessen habe aufzuzählen reiche ich nach (im Blog oder einem der anderen, zeitnahen Onlinemedien).

Links zu den Events:

Generation Riesling

WineVibes 10 in München

Tanzsportgala in Unterspiesheim

Heiße Melusine am Lagerfeuer

Festliches Weihnachtskonzert

Vorweihnachten im Weingut Wein von 3 in Franken

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