Die schönste, aber auch intensivste Zeit des Jahres hat für uns wieder begonnen: Am 5. September fiel bei uns der Startschuss für die Weinlese – dieses Jahr bereits unsere 15. Lese im Weingut!
Damit lagen wir zeitlich absolut im gewohnten Rahmen der letzten Jahre: Wenn bei uns der Kalender Anfang September zeigt (meistens pendelt es sich zwischen dem 4. und 7. September ein), geht es in den Zeilen rund.
Der Fahrplan im Weinberg
Den Auftakt machten dieses Jahr unsere roten Rebsorten Spätburgunder und Domina, die wir gezielt für die Herstellung unseres Rosés gelesen haben. Danach ging es direkt weiter mit den früh reifenden weißen Rebsorten Bacchus und Müller-Thurgau.
Anschließend standen die ertragsreduzierten Rotweintrauben für unsere Rotweine (Domina und Merlot) auf dem Programm, gefolgt von Kerner und Gewürztraminer, die im Keller die Basis für unseren weißen Perlwein bilden.
Aktuell schnaufen wir kurz durch, aber das Finale steht kurz bevor: In den nächsten 6 bis 10 Tagen holen wir noch unseren Silvaner und den Riesling heim.
Der Kreis schließt sich
Für uns ist die Lese jedes Jahr die Kulmination der Arbeit eines ganzen Jahres im Weinberg. Jedes Ausbrechen der Triebe, das Anbinden der Fruchtruten, alle Laubarbeiten, das Heften der Triebe in die Drahtanlage und jeder biologische Pflanzenschutzgriff laufen genau auf diese wenigen Wochen der Weinlese hinaus.
Ist der letzte Eimer geleert und die letzte Traubenbox im Keller, schalten aber nicht nur wir einen Gang herunter: Auch unseren Reben gönnen wir eine Verschnaufpause. Sie dürfen in aller Ruhe ihr Laub abwerfen und sich auf den Winter vorbereiten. Erst wenn im tiefen Winter die Minustemperaturen Einzug halten, greifen wir wieder zur Rebschere und beginnen beim Rebschnitt den Arbeitszyklus für den nächsten Weinjahrgang.
Bis dahin konzentrieren wir uns erst einmal darauf, die verbleibenden Trauben gut nach Hause zu bringen – und freuen uns schon riesig auf den neuen Jahrgang im Keller!
Im Schloss haben wir nebenbei Gruppen mit Weinproben und Brotzeiten bewirtet und am Sonntag den Tag des offenen Denkmals begangen, der dieses Jahr sehr gut besucht war.
Herzliche Grüße aus Zeilitzheim
Eure Weinmacher Heiko und Alexander
P.S. (Rechtlicher Hinweis in eigener Sache / KI-Transparenz):
Hinweis gemäß AI Act & Transparenzpflicht: Dieser Blogbeitrag wurde in Kooperation mit einer Künstlichen Intelligenz formuliert. Während die KI fleißig Wörter getippt hat, stammen alle Trauben, die Schwielen an den Händen und das Herzblut in der Flasche zu 100 % aus biologischer Handarbeit von echten Menschen. Die KI durfte weder Trauben tragen noch den Wein ausbauen oder gar probieren – das überlassen wir dann doch lieber uns selbst!

